Vermutlich hat der geneigte Leser schon mitbekommen, dass ich, Jörg, ein recht ambivalentes Verhältnis zum Fliegen habe. Der Mensch hat Beine und läuft, gern auch lange und ausdauernd … aber fliegen ist mir suspekt. Nicht besser wird die Sache, wenn die Fluglinie nicht mit einem weissen Kreuz auf rotem Grund oder einem Kranich an der Maschine unterwegs ist. Somit buchte ich Anfang Jahr unsere Flugtickets nach Moskau und retour ab Bishkek mit schweissnassen Händen auf der Homepage von Aeroflot …

Mit nur minim erhöhtem Puls bin ich gestern über das windige Vorfeld in Frankfurt dem Airbus von Aeroflot entgegen gelaufen und mit festem Schritt die Gangway nach oben. Man wächst an seinen Herausforderungen. Aber, wie immer, Jammern auf hohem Niveau … der Flug war trotz sich auftürmender Wolken, einem nochmaligem Durchstarten kurz vor der Landung in Moskau eine sehr entspannte, angenehme Art in unsere Reise zu starten. Das Personal in der Maschine war sehr höflich und aufmerksam, die Maschine neu und ausreichend komfortabel auch in der economy class eingerichtet … sehr gut gefiel mir ein Ablegeboard mit Festhalteklemme für ein ipad – ein hilfreiches Detail für die eigene „netflix“ Flugzeit Unterhaltung.

Der Moskauer Flughafen hat sich in den letzten 3 Jahren zum besseren verändert. Die Einreisehalle ist eine helle Kuppel mit Holzbauelementen, die Wartezeit zur Einreisekontrolle war mit 15 Minuten kürzer als in Tel Aviv und die stempelnde Beamtin schaute weniger grimmig als die in unserer Erinnerung.

Mit dem Aeroexpress und der genialen Moskauer Metro haben wir unkompliziert unser Hotel für eine Nacht erreichen können und unsere Reise mit dem inzwischen obligatorischen Burger begonnen …

Diesmal begleiten Conny und mich wieder Sebastian und Christiane und neu in die Gruppe aufgenommen haben wir Thomas, Connys Bruder. Heute Abend geht es dann ganz ohne Flugzeug mit dem sicheren Zug auf nach Taschkent.

2 Gedanken zu “Aeroflot

  1. Herzlichen Dank für Euren wirklich eindrucksvollen Urlaubsbericht. Allein Eure festgelegte Reiseroute zollt von großem Respekt und wirkt auf einen Laien regelrecht wie ein faszinierendes Abenteuer. Ihr solltet diese Veröffentlichung in ein Buch „gießen“ und einen Reiseführer für andere, vielleicht noch unsichere, Abenteurer daraus machen. Ich wünsche Euch weiterhin viel Spaß und jede Menge Erlebnisse. Lutz

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