Wieder in der Wildnis

Nun wird es wieder in Weilchen dauern, bis wir unser Erlebtes publizieren können. Nichts desto trotz schreiben wir weiter …

Für 4 Nächte sind wir im Fig Tree Camp, mitten in den Zuurbergen und fast alleine. Jörg hatte zwar für diese Nacht das ganze Areal für uns gemietet, aber unverhofft kam dann doch noch ein südafrikanisches Paar zu Besuch. So sind wir heute Nacht wenigstens zu viert ;@) Wir haben übrigens ab heute die „Präsidentensuite“, warum auch immer. Heute morgen durften wir umziehen, und haben so ungefähr 60 qm für uns mit einem fantastischen Ausblick in die Berge. Wenn jetzt das Wetter noch etwas freundlicher wird, sind wir im Paradies angekommen.

Zusammen mit Mike, unserem Guide haben wir heute eine Game Drive Safari in den Addo Elephant Park unternommen. Im offenen Landrover ging es durch den Nationalpark und wir sahen viele Tiere. Höhepunkte waren Warzenschweine, die gefährliche Hauer hatten; Kudus, die wir bisher nur als Steak kannten; Schakale mit einem wunderschönen Rückenmuster und natürlich Elefanten. Einen bekamen wir aus nächster Nähe zu Gesicht. Mächtig gewaltig! Und dann haben wir auch noch die Büsche gesehen, hinter denen sich die Löwen verstecken. Wenigstens das ;0) Es war ziemlich kalt, aber wir hatten genügend Decken an Bord, in die wir uns kuscheln konnten.

Im Park an sich hatte es befestigte Strassen (die wir auf unserer Reise sonst immer öfter vermissen) und viele andere Besucher. Es war schon ein bisschen wie in einem Tierpark, nur dass die Besucher mit hinter den Zäunen sind. Ich denke, noch eine Safari werden wir hier nicht machen, so viel anderes gibt es zu entdecken.

Das Wetter in Südafrika ist für die Jahreszeit zu kalt – das sagen nicht wir, sondern die Leute, die hier leben. Vielleicht ist es der Klimawandel, der alles ein wenig durcheinander bringt. Es ist Herbst – und fast wie zu Hause gibt es Stürme, kräftigen Regen und die Temperaturen klettern bis auf 19 Grad, wenn es die Sonne schafft, sich zwischen den Wolken hindurchzumogeln.

Trotzdem geniessen wir unsere Tour, wenn auch gerade am offenen Kamin mit feinem südafrikanischen Wein und ausgezeichnetem Essen, was uns so freundlich von Gift ( ja, er heisst wirklich „Geschenk“) serviert wird. Ausserdem ist es hier so ruhig, dass wir schon lange nicht mehr so tief und fest geschlafen haben. Na dann, Gute Nacht. Sleep well.

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